Compare
Kiori vs Heptabase
AI-Wissensplattform vs. visuelles PKM-Whiteboard
Die Kurzversion
Heptabase ist eines der Tools, das ich am genauesten beobachte. Es ist ein visuelles Wissensmanagement-Tool, das um unendliche Whiteboards herum gebaut ist. Du platzierst Karten auf einem Canvas, zeichnest Verbindungen und denkst räumlich. Es ist ausgezeichnet für Sinnfindung und Forschungssynthese, und das Team dahinter kümmert sich offensichtlich um das Handwerk.
Kiori hat auch visuelle Canvases, ist aber ein anderes Tool. Du lädst Dokumente hoch, baust Seiten auf, organisierst auf Canvases und fragst alles mit AI ab, das seine Quellen zitiert. Der Schwerpunkt liegt auf Abruf und Verdichtung, nicht nur auf räumlicher Anordnung.
Beide sind visuell. Sie unterscheiden sich darin, was nach der Organisation passiert.
Funktionsvergleich
| Funktion | Kiori | Heptabase |
|---|---|---|
| AI-Abruf | Integriert — natürlichsprachliche Fragen mit Konfidenzwerten und Quellenangaben | AI-Chat verfügbar (multi-model), aber kein Konfidenz-Grounding oder Quellenverifikation |
| Visuelle Canvases | 14+ Kartentypen, Drag-and-Drop, Ordner, verschachtelte Canvases | Unendliche Whiteboards mit ~5 Kartentypen. Whiteboard ist das Kernparadigma. |
| Wissenskompoundierung | Automatische Neuindexierung bei Inhaltsänderungen. Wissens-Flywheel. | Manuell — du kuratierst und verbindest Karten selbst |
| Editor | Block-Editor — 30+ Blocktypen, Slash-Befehle | Karten-basierter Editor — sauber, aber begrenzter |
| Öffentliches Teilen | Native öffentliche Workspaces — Besucher können AI-Fragen stellen | Kein öffentliches Teilen |
| Dokumentenimport | 15+ Formate mit OCR (PDF, DOCX, XLSX, Präsentationen, Bilder) | PDF-Annotation und Import. Begrenzte andere Formate. |
| Team-Zusammenarbeit | Integriert — gemeinsame Workspaces | Echtzeit-Zusammenarbeit auf Whiteboards |
| AI-Inhaltsverständnis | Liest alle Dokumenttypen einschließlich Bilder und eingebettete Inhalte | Kann Bilder, Videos oder eingebettete Karten nicht zuverlässig lesen |
Wann du Heptabase wählen solltest
- •Räumliches Denken ist dein primärer Workflow — du brauchst das Whiteboard als Kernerfahrung, nicht als Funktion
- •Du machst tiefe Forschungssynthese und möchtest Quellen visuell auslegen, um Verbindungen zu finden
- •Du willst starke PDF-Annotation mit Highlights, die zu Karten auf deinem Whiteboard werden
- •Echtzeit-Zusammenarbeit auf visuellen Boards hat Priorität
- •Du bevorzugst ein einfacheres, fokussierteres Tool zu einem niedrigeren Preis
- •Du brauchst kein öffentliches Teilen oder AI mit Konfidenz-Grounding
Wann du Kiori wählen solltest
- Du willst AI-Abruf mit Konfidenzwerten und nachprüfbaren Quellenangaben
- Du brauchst 14+ Kartentypen für reichhaltigere Wissensrepräsentation, nicht nur Textkarten auf einem Whiteboard
- Du willst automatische Neuindexierung, damit sich dein Wissen ohne manuelle Kuration verdichtet
- Du musst Wissen öffentlich teilen — Wikis, Community-Seiten, Hilfezentren
- Du musst über viele Dokumenttypen importieren und abfragen (nicht nur PDFs)
- Dir liegt EU-Datenresidenz und klare Datenschutzverpflichtungen am Herzen
- Du willst einen kostenlosen Tarif, um zu starten, ohne sich zu einem bezahlten Plan zu verpflichten
Die Kurations-Lücke
Heptabases Stärke ist manuelle Kuration. Du liest ein Paper, markierst Passagen, ziehst Karten auf ein Whiteboard und zeichnest Verbindungen. Dieser Prozess ist der Ort, wo Erkenntnis entsteht. Ich respektiere diesen Ansatz.
Der Kompromiss ist, dass alles deine Hände braucht. Jede Verbindung ist manuell. Jede Kartenplatzierung ist absichtlich. Das ist mächtig für tiefe Forschungssitzungen, aber es skaliert nicht. Das Wissen, das du letzten Monat kuratiert hast, taucht nicht automatisch auf, wenn es für das relevant ist, woran du heute arbeitest. Ich bin selbst mit Hunderten von Dokumenten über Projekte hinweg gegen diese Wand gestoßen. Manuelle Kuration war das Erste, das zusammenbrach.
Deshalb habe ich Kioris Abruf-Schicht so gebaut, wie ich es getan habe. Wissen, das du vor Wochen oder Monaten hinzugefügt hast, ist immer noch durch natürlichsprachliche Anfragen mit zitierten Antworten auffindbar. Du bekommst immer noch visuelle Canvases für räumliches Denken, aber die AI-Schicht stellt sicher, dass nichts durch die Risse fällt, wenn deine Wissensbasis über das hinauswächst, was du manuell pflegen kannst.
Wenn dein Workflow hauptsächlich aus tiefen Forschungssitzungen besteht, bei denen manuelle Kuration der Punkt ist, ist Heptabase darin wirklich gut. Wenn du visuelle Organisation plus Abruf willst, der skaliert, ist das die Lücke, die ich zu füllen versuche.
Häufig gestellte Fragen
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